Granaten gegen Guggenheim Anschlag auf Renommier-Museum in Bilbao verhindert Es hätte ein Massaker werden können, meinte der baskische Innenminister Juan Maria Atutxa, nachdem die Granaten der Terroristen entdeckt worden waren, die das neue Guggenheim-Museum in Bilbao treffen sollten. Montag, 16 Uhr: Vor dem bizarren Kunsttempel, dessen Titanfassade zwischen den grauen Mauern des Zentrums strahlt, laden drei Männer aus einem Lieferwagen große Pflanzenkübel aus. Die Polizisten, zu scharfer Kontrolle vor der Eröffnung des Museums angehalten, überprüfen das Kennzeichen des Fahrzeugs. Ein Beamter geht zu den drei Männern, um sie zu identifizieren. Einer von ihnen schießt Jose Maria Aguirre von hinten nieder. Die drei Männer flüchten. Einer kann verhaftet werden, ein zweiter zwingt mit vorgehaltener Pistole einen Autofahrer, ihn mitzunehmen. In den drei Pflanzenkübeln entdeckt die Polizei je vier Abschußrohre, mit insgesamt zwölf Mörsergranaten geladen, die eine verheerende Splitterwirkung haben. Sie sollten offenbar durch Fernzündung auf das Museum gefeuert werden. Aber wann?